Elternsein bei BDO

Hallo Martin, wer bist du und was machst du bei BDO?

Seit Anfang 2026 bin ich als Director für den Bereich Organisationsentwicklung verantwortlich. Ich würde mich persönlich als neugierigen Menschen beschreiben, der gerne hinterfragt, neue Ideen einbringt und manchmal bewusst gegen den Strom schwimmt – immer mit dem Ziel, Dinge ein Stück besser zu machen. 

Wie hat sich dein Alltag verändert, seit du Vater geworden bist, und wie gelingt dir der Spagat zwischen beruflichem Anspruch und Familienzeit?

Eigentlich hat sich alles verändert und doch ist vieles gleichgeblieben. Es gibt einfach eine neue Priorität und das ist für mich unsere Tochter. Der Spagat hat davor auch bestanden und ist durch die neue Rolle emotional natürlich nicht einfacher geworden. Am Ende ist es aber eine Frage der Prioritätensetzung und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber: Wie viel bedeutet mir Familie im Verhältnis zur Arbeit?

 

Bei BDO gibt es seit 2025 das Netzwerk „Parents @BDO“: Kannst du uns ein wenig darüber erzählen, worum es dabei geht und welche Erfahrungen du damit gemacht hast?

Parents @BDO ist ein sehr ungezwungenes Austauschformat, bei dem die teilnehmenden Eltern auch häufig ihre Kinder mitbringen. Das schafft aus meiner Sicht ein tieferes Verständnis unter den Kolleg:innen, weil man sich von einer ganz anderen Seite kennenlernt. Gleichzeitig hilft der Austausch, wenn man selber mit der Prioritätensetzung kämpft und im Gespräch merkt: Es gelingt anderen auch nicht immer alles auf Anhieb.

 

Was war für dich persönlich die größte Herausforderung, Beruf und Familie als Vater unter einen Hut zu bringen? 

Konsequenter „Nein“ zu sagen, was eine generelle Schwäche von mir ist. Daneben ist die für mich größte Herausforderung, die Verbindung zu meiner Partnerin nicht zu verlieren. Mit einem neuen Familienmitglied verändert sich die Dynamik, und es ist wichtig, bewusst Zeit füreinander einzuplanen, um die Partnerschaft nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Welche Tipps würdest du werdenden Vätern oder Eltern geben, die sich auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbereiten?

An die Väter: Nehmt euch den ersten Monat nach der Geburt unbedingt frei und seid zu 100% für euren Nachwuchs und eure Partnerin da!

Ansonsten zählen vor allem die kleinen Dinge: Übernehmt gerade zu Beginn vollständig das Windelwechseln – das erste Mal am besten gleich im Krankenhaus (es ist völlig normal, dabei nervös zu sein). Achtet darauf, dass eure Partnerin immer vor euch isst, während ihr euch um das Kind kümmert. Ermutigt sie außerdem, sich bald wieder bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, auch außerhalb der eigenen vier Wände.

An alle Eltern: Achtet von Anfang an darauf, euch als Paar nicht aus den Augen zu verlieren, da plötzlich jemand da ist, auf den sich fast die gesamte Energie richtet.

Und sonst gilt: Rechnet mit Schlafentzug, überlaufenden Windeln und schreienden Kindern. Wenn ihr das bereits erwartet, besteht eine gute Chance, positiv überrascht zu werden. 

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